Wanderung zur Astenau ohne Auto ab Jenbach Bahnhof.
Die „Astenau“ ist immer eine Wanderung wert. Jetzt im April sind die Ziele mit geöffneter Jausenstation noch rar und im Moment blüht oberhalb von Eben der „Hoadach“
(Erika). Seit die Parkplätze in Eben rar (und teuer) geworden sind und seit ich über die Umweltbelastung nachdenke starte ich immer per pedes in Jenbach.
Meine Beschreibung beginnt daher am ÖBB-Bahnhof, weil man dorthin auch von überall anreisen kann:
Vom Bahnhofvorplatz geht es den schmalen Fußweg östlich vom aufgelassenen Hotel Toleranz anfangs leicht bergauf und dann eben mit Linkskurve bis zum Rotholzerweg. Weiter geht es die Sieglstraße bergauf bis zur Schalserstraße. (links M-Preis), dann ein kurzes Stück nach links (westlich) und gleich die Huberstraße rechts (nördlich) hinauf.
Die Huberstraße verfolgt man bergauf, vorbei am Fahrradhändler (links) und vorbei an den neu erbauten Häusern (rechts) bis man an einem Haus „ansteht“. Rechts ginge es in die Hubersiedlung und zur Achenseebahn (Burgeck). Man geht die linke Straße weiter bis links die Ledergasse (Kasbachbrücke) abzweigt. Dort geht es nach rechts die Straße (Quellenweg) weiter bis zu einer Straßenverzweigung. Jetzt ist man endlich am „Einstieg“, den die Jenbacher sowieso alle kennen, der aber für einen Nichtjenbacher nicht leicht zu beschreiben ist.
Leider ist der Tourismusverband „Silberregion Karwendel“ im Ortsgebiet und im Umfeld von Jenbach mit der Wegemarkierung überaus säumig, daher die etwas aufwändige Beschreibung dieses relativen kurzen Wegstückes.
Weiterweg: Rechts von dem Haus (hohe Steinmauer) beginnt bei einem richtigen „Schluf“ ein schmaler Steig (immer unterhalb der Achenseebahn), den man bis Fischl verfolgt. Dort quert eine Asphaltstraße (Köglweg) unseren Aufstieg. Man nimmt den Fahrweg, der entlang der Achenseebahntrasse bergauf führt. Der auch als Kreuzweg benutzte Steig bis zur (besuchenswerten) Notburgakirche in Eben ist nicht zu verfehlen. Das dortige Gasthaus Kirchenwirt ist übrigens seit kurzem wieder geöffnet.
Ab der Wallfahrtskirche geht man der Asphaltstraße entlang, überquert die Achenseebahntrasse, weiter bis zur Achenseestraße. Dort ist der Einstieg zum Weiterweg leicht zu sehen. Der Weiterweg ist bestens markiert (eben nicht mehr „Silberregion Karwendel“ sondern „Region Achensee“) und kann nicht mehr verfehlt werden. Ein gemütlicher Wanderer braucht ab Jenbach ungefähr 2 Stunden bis zur Astenau.
Für den Abstieg empfehle ich für Kniegeschädigte den Postbus ab Eben, der stündlich jeweils 23 Minuten nach der vollen Stunde fährt und seine Endstation am neuen Busbahnhof (Zillertalbahnseite) in Jenbach hat.
Man könnte natürlich auch den Aufstieg mittels Bus bis Eben verkürzen. Das wäre aber jetzt nicht im Sinne des Erfinders.
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Wanderung zum "Rieder" unter dem Motto: "Das Auto bleibt in der Garage"
Wanderung zum "Rieder"
Immer. wenn ich zum „Rieder“ komme, wundere ich mich über den vollen Parkplatz. Dabei gibt es von Jenbach herauf eine wirklich gemütliche Wanderung und stündlich (immer 23 Minuten nach der vollen Stunde) einen Bus zurück. Der Weg vom „Rieder“ zur Bushaltestelle für die Rückfahrt ist, wie man so sagt: „Ein Katzensprung“.
Meine Beschreibung beginnt wieder am Jenbacher „Hauptbahnhof“, damit auch Auswärtige in den Genuss dieser Wanderung kommen können:
Also:
Vom Bahnhofvorplatz geht es den schmalen Fußweg östlich vom aufgelassenen Hotel Toleranz anfangs leicht bergauf und dann eben bis zum Rotholzerweg. Weiter geht es die Sieglstraße bergauf bis zur
Schalserstraße. (links M-Preis). Nun geht man am besten die Schalserstraße nach rechts (Ost) bis zur Achenseebahn, überquert diese und nimmt dann den Feldweg, der gleich nach den letzten Häusern
links leicht steigend beginnt. Der Weg führt über die Wiese in einer Linkskurve bis zum Wald hinauf. Dort überquert man den nach Wiesing führenden „unteren Leitenweg“ und geht gerade hinauf bis
zu einer Bank mit einem oft überfüllten Abfalleimer. (Hundeklo). Bei der Bank führt ein schmaler Weg nach rechts (Ost) leicht bergauf. Diesen Weg verfolgt man in angenehmer Steigung bis auf die
Höhe des „Burgeck-Berges“. Kurz vor dem „Gipfel“ kommt man an zwei (vergessenen) Bankruinen vorbei. Dort gibt es dafür eine sehenswerte Aussicht in Richtung Schwaz.
Am „Gipfelplateau“ angekommen, nimmt man den ersten Weg scharf rechts (Ost), der anfangs leicht fallend bis zu einem kleinen Sattel führt. Von dort sieht man schon auf die Achenseestraße hinaus.
Wir gehen am westlichen Hang entlang ziemlich eben, bis ein (steiler) Weg von der Burgeckhaltestelle der Achenseebahn von links heraufkommt. Jetzt geht es kurz steil bergauf zur Achenseestraße.
Die Achenseestraße muss unter dem Motto „Sprung auf, marsch, marsch“ überquert werden. Jenseits der Straße ist schon das Schild zum „Gasthof Rieder“ zu sehen. Es geht kurz, wieder steil bergauf
und dann einem Feldweg entlang zum Gasthaus, welches schon von weiten zu sehen ist.
Der Weiterweg zur Bushaltestelle geht der normalen Autozufahrt entlang, bis man die Achenseestraße sieht. Gleich gegenüber ist die Haltestelle. Es gibt natürlich einige Fußwege hinunter nach
Jenbach. Man kann keinen verfehlen.
PS.: An Wochenendtagen ist es von Vorteil, wenn man sich im Gasthaus telefonisch anmeldet, sonst könnte es mit einem Sitzplatz Probleme geben.
Nochmals: Die Beschreibung ist ausdrücklich für Nichtjenbacher gedacht!
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kurt222
